Freitag, 26. Mai 2017
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NewsLetter Nr. 2, April 2012

Abi 2012 und dann?

Erst einmal ab ins Ausland

 

Während sie in den letzten Zügen des Abiturs liegen, machen sich viele Abiturienten zum ersten Mal intensive Gedanken darüber, was nach der Schule kommt. Oft werfen diese Gedanken ein großes Fragezeichen auf. Wer zwischen Ausbildung und Studium hin und her schwankt oder das Gefühl hat,
eine Auszeit zu brauchen, hat auch jetzt noch die Möglichkeit, sich für einen Auslandsaufenthalt mit Beginn im Spätsommer zu entscheiden.


Für "Spontan-Planer" ist der Zug also noch nicht abgefahren. Gerade Programme, die sich insbesondere
an Abiturienten richten, wie Work & Travel, Au-Pair oder Freiwilligendienste, lassen sich mit einer vergleichsweise kurzen Vorlaufzeit von wenigen Wochen oder Monaten realisieren. Informieren und anmelden sollte man sich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings schnellstmöglich. Tipps und Informationen
für Abiturienten finden sich im Ratgeber handbuchweltentdecker.de und in der Zeitung für Auslands-aufenthalte stubenhocker-zeitung.de


Aufgeschoben ist übrigens nicht aufgehoben: Die Wochen bis zur Abreise kann man dazu nutzen, sich für das "Danach" erste Ziele zu stecken und sich z.B. von den Beratungsstellen der Unis oder Arbeitsagen-
turen informieren zu lassen. Womöglich ist es schlau, sich schon vor dem Abenteuer Ausland um einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu bewerben.

 

Studium im Ausland

© Stephan Bachmann / pixelio.de

 

 

Studium und Ausland

Doppelt gedacht

 

Laut Deutschem Akademischem Austauschdienst (DAAD) werden Studienprogramme, die zu einem Doppelabschluss führen, immer beliebter. Mehr und mehr deutsche Hochschulen bieten Abschlüsse an, die Auslandsaufenthalte an Partnerhochschulen fest in den Studienverlaufsplan integrieren. Die Studierenden erwerben im Rahmen eines solchen Programms den deutschen Abschluss sowie den Abschluss des Partnerlandes. Wer während des Studiums auf jeden Fall ins Ausland will, sollte sich nach solch bi- oder sogar trinationalen Studiengängen erkundigen. Recherchieren lässt sich z.B. gut über hochschulkompass.de


Natürlich kann man auch im Rahmen eines komplett "deutschen" Studiums für ein oder zwei Semester
ins Ausland gehen; auch das hat Tradition: Das Förderprogramm ERASMUS beispielsweise wird dieses Jahr schon 25 Jahre alt! Das Programm eröffnet deutschen Studierenden die Möglichkeit, kostengünstig Gastsemester an europäischen Partnerhochschulen der eigenen Uni oder FH zu verbringen. Die Studiengebühren an der Partnerhochschule entfallen und ein monatlicher Zuschuss macht die höheren Lebenshaltungskosten im Ausland finanzierbar.


Auch der DAAD fördert deutsche Studierende, die für eine Zeit lang ins europäische oder außereuro-päische Ausland gehen möchten. Über eine Stipendiendatenbank lässt sich nach passenden Fördermöglichkeiten recherchieren: daad.de

 

 

Entwicklungspolitisch engagieren

Neue Gesellschaft als Anlaufstelle

 

Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen ist zentrale Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement, deutschlandweit und international. Seit Anfang 2012 vereint Engagement Global Einrichtungen, Initiativen und Programme, die sich in der entwicklungspolitischen
Arbeit für ein gerechtes globales Miteinander einsetzen. Die Gesellschaft informiert über die Möglichkeiten, sich entwicklungspolitisch zu engagieren: innerhalb einer Organisation, in Projekten
oder in der Bildungsarbeit; zeitlich begrenzt oder über einen längeren Zeitraum; im In- oder Ausland.
Engagement Global arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Webseite: engagement-global.de

 

 

Kultureller Freiwilligendienst

Fristen nicht verpassen: früh bewerben!

 

Der internationale Freiwilligendienst kulturweit steht jungen und motivierten Menschen zwischen
18 und 26 Jahren offen, die sich für ein halbes oder ganzes Jahr ehrenamtlich engagieren wollen. Einsatzfelder im Ausland sind Kultur- und Bildungsinstitutionen wie die Goethe-Institute, der DAAD, UNESCO-Nationalkommissionen oder deutsche Auslandsschulen.


Bewerbungsschluss für die Programmteilnahme ab Februar 2013 ist bereits Ende April 2012. Diejenigen,
die ab September 2013 einen Freiwilligendienst leisten möchten, können sich zwischen dem 1. November und dem 3. Dezember 2012 online dafür bewerben: kulturweit.de

 

 

Fernweh?

Auf zur JUBi

JUBi

 

Zwischen Osterhase und Sommerurlaub bietet weltweiser Schülern und deren Eltern Gelegenheit, sich auf den JUBi-Jugendbildungsmessen in den Städten Magdeburg (21. April), Freiburg/Breisgau (28. April), Mönchengladbach (5. Mai), Berlin (12. Mai) und Kiel (9. Juni) zu den Themen High School, Sprachreisen, Au-Pair, Freiwilligendienste, Work & Travel und Praktika im Ausland zu informieren. Die JUBis finden samstags von 10 bis 16 Uhr statt. Der Eintritt ist frei! Ausstellerlisten, nähere Infos und weitere Termine gibt es auf weltweiser.de

 

JUBi Jugendbildunggsmesse

 

 

Schüleraustausch im Cyberspace

Chat und Forum

 

Wer es nicht zur JUBi schafft, kann sich bald wieder im Fernweh-Chat austauschen und Fragen rund um das Thema Gastschulaufenthalt loswerden. Am Dienstag, den 8. Mai geht es um 15:30 Uhr hier zum Chat: schueleraustausch-weltweit.de/highschoolcommunity/

 

Schüleraustausch

© Robert Müller / pixelio.de

 

 

Deutsche Austauschschüler

Woher die weltoffenen Schüler stammen

 

Im ausklingenden Schuljahr 2011/12 waren bzw. sind insgesamt etwa 19.000 deutsche Jugendliche für drei Monate, eine halbes oder ganzes Jahr als Gastschüler an öffentlichen sowie privaten Schulen im Ausland. Doch aus welchen Ecken Deutschlands stammen diese weltoffenen Schüler?

 

Die meisten Austauschschüler kommen aus dem bevölkerungs- und damit zugleich schülerreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gut ein Fünftel (rund 22%) aller deutschen Gastschüler lebt vor und nach dem Auslandsaufenthalt in NRW. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen in diesem Bundesland
rückläufig. Noch im vergangenen Schuljahr waren es 34% (in Teilnehmerzahlen etwa 2.700 mehr Schüler als 2011/12) – allerdings lässt sich diese hohe Zahl u.a. dadurch erklären, dass im Schuljahr 2010/11 die letzten G9- sowie die ersten G8-Schüler aus NRW "parallel" im Ausland waren – dabei handelt es sich um die Schüler, die 2013 den doppelten Abiturjahrgang bilden. Es gab also insgesamt mehr potenzielle und damit auch mehr tatsächliche NRW-Gastschüler.


Mit deutlichem Abstand kommen die wenigsten Austauschschüler aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und
dem Saarland. Etwa 100 saarländische Jugendliche nehmen bzw. nahmen 2011/12 an einem mehr-monatigen Schüleraustauschprogramm teil. Das sind nur noch halb so viele wie in den beiden Vorjahren. Der Norden Deutschlands schickte im laufenden Schuljahr mehr Jugendliche ins Ausland als noch im Jahr zuvor. Im Vergleich zu anderen Regionen, wo die Teilnehmerzahlen ebenfalls stiegen, handelt es sich um eine besonders deutliche Zunahme. Aus der Hansestadt Hamburg und aus Schleswig-Holstein zog es jeweils über 300 Schüler mehr ins Ausland.


Und wo "landen" die deutschen Schüler, wenn sie ihr Bundesland für mehrere Monate hinter sich lassen?
Das Gastland Nr.1 sind nach wie vor die USA, gefolgt von Kanada, Neuseeland und Australien.


Schüleraustausch Statistik

 

Diagramm: Schüler aus Dt., die an einem mind. dreimonatigen Gastschulaufenthalt mit Besuch einer öffentlichen oder privaten Schule teilgenommen haben (Gastfamilien- und Internatsaufenthalte). Die Grafik ist der weltweiser- Studie "Erhebung zur Verteilung der Teilnehmer an Schüleraustausch-programmen" (April 2012) entnommen.

 

 

 

 

 

 

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Messen Auslandsjahr

JugendBildungsmesse

 

Die JugendBildungsmesse JuBi ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema Bildung im Ausland.

WELTBÜRGER-Stipendien

Die WELTBÜRGER-Stipendien wurden von weltweiser ins Leben gerufen. Sie fördern Jugendliche und junge Erwachsene auf ihrem ganz individuellen Weg zum Weltbürger. Hier geht es zu den aktuellen Ausschreibungen.

 

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Handbuch Fernweh

Das Handbuch Fernweh ist der umfangreichste Ratgeber zum Schüleraustausch. Es bietet neben vielen Insider-Tipps, Infos und Links auch Preis-Leistungs-Tabellen von High-School-Programmen für 18 Gastländer.

 

Handbuch Fernweh

 

Handbuch Weltentdecker

Das Handbuch Weltentdecker ist der Ratgeber für Auslandsaufenthalte wie Freiwilligendienste, Work & Travel, Au-Pair, Praktika, Studium, Workcamps u.v.m.

 

Handbuch Fernweh

 

JuBi Messe-Video

Erfahrungsberichte

Du möchtest dich von weiteren Erfahrungsberichten inspirieren lassen? Hier findest du noch mehr Artikel zu Auslandsaufenthalten.

 

Zeitung Stubenhocker

High School Community
Mit über 180.000 Beiträgen ist die High School Community eine der größten deutschen Plattformen zum Thema Schüleraustausch.
AuslandsForum
Im AuslandsForum findet man allgemeine Informationen, aktuelle Angebote, Programmdetails und wichtige Termine zu Programmen wie Au-Pair, Freiwilligendiensten, Praktika, Schüleraustausch, Sprachreisen, Studieren im Ausland und Work and Travel.
Kitchen 2 Go

Bist du noch auf der Suche nach einem passenden Gastgeschenk? Im Kitchen 2 Go findest du über 70 Rezepte von Jugendlichen auf Deutsch und Englisch.

 

Kitchen 2 Go