Mein Schulalltag in Irland

High School in Dundalk

GESCHRIEBEN VON: Emma Rosa
LAND: Irland
AUFENTHALTSDAUER: 5 MONATE
PROGRAMM: Schüleraustausch

Das erste Mal, als ich meine irische Schule in Dundalk betreten habe, war ich richtig aufgeregt und neugierig. In den ersten paar Tagen habe ich direkt gemerkt, dass die Schule in Irland in vielen Dingen anders ist als in Deutschland….

Angefangen mit der Schuluniform natürlich. Am Anfang war es relativ seltsam, immer das Gleiche anzuziehen und immer einen Rock und ein Hemd zu tragen. Es war auch sehr seltsam, alle Schüler in der Schule in der gleichen Uniform zu sehen. Nach einiger Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und bin mittlerweile ein großer Fan von Schuluniformen. Sie geben einen ein Zusammenhalts Gefühl und man vergleicht sich nicht damit, was andere Schüler beispielsweise für Marken.

Auch der Umgang mit den Lehrern und miteinander war anders als in Deutschland. Die Lehrer sind sehr viel entspannter oftmals und sind mehr auf einer Ebene mit den Schülern. Das führt dann auch zu mehreren Witzen zwischen Lehrern und Schülern und einer viel lockereren Atmosphäre.

Etwas, das ich auch großartig fand war, dass es zum Teil andere Fächer gibt, hier die es so in Deutschland nicht gibt. So hatte ich zum Beispiel „Home Economics“ und „LCPE –Extra Sport“, was genauer gesagt einfache Sport Theorie ist. Zudem gab es auch Fächer wie „Business“ und „Construction studies“. Natürlich kan man noch die Fächer wie Englisch, Mathe, Geschichte, Naturwissenschaften und mehrere Sprachen wählen, aber es ist generell freier, was man wählen möchte, und man muss sich so gut wie gar nicht an irgendwelche Richtlinien halten.

Der Unterricht an sich ist auch sehr anders zu Deutschland. Er ist sehr viel passiver und besteht meistens daraus, dass man Notizen abschreiben muss. Sehr wenige Fächer, bei mir nur Französisch und Mathe, machen interaktiven Unterricht wie in Deutschland, bei denen man Aufgaben bearbeiten muss, die später korrigiert werden.

Generell muss ich sagen, dass das Niveau ingesamt nicht so hoch ist wie in Deutschland und viele Themen, die ich in Deutschland schon längst hatte, hier noch
nicht drangekommen sind. Aber meistens kommt es auf den Lehrer an.

Eine weitere Erfahrung, die neu für mich war, waren die Assembleys. Bei denen wurd mein Jahrgang einmal jeden Monat in die Kantine gerufen. Wir mussten uns dann mit unserem Journal (Hausaufgabenheften) in Reihen in unseren Klassen aufstellen, ein paar Lehrer sind herumgegangen und haben sich die Journals durchgeschaut, ob sie auch gut geführt werden. Währenddessen hat unser Yearhead oft eine Motivationsrede gehalten und gesagt, was alles gut lief im letzten Monat und woran wir noch arbeiten müssen.

nsgesamt ist der Schultag recht lang. Man hat von 8:50 Uhr – 15:40 Uhr Schule. In der Schulzeit hat man zwei Pausen. Eine 15 Minuten Pause und eine lunch break von circa 30 Minuten Pause.

Nach einem Schultag in meiner irischen Schule habe ich immer meinen Schulbus (einen Doppeldeckerbus) nach Hause genommen. Ganz schnell habe ich gemerkt, dass alle Iren sich nach der Fahrt beim Fahrer bedanken und ihm dann Tschüss sagen.
Zuhause musste ich dann noch ein paar Hausaufgaben erledigen und habe dann mit meiner Gastfamilie zu Abend gegessen und danach noch etwas mit meinem spanischen Gastbruder geschaut.
Rückblickend sind es vor allem diese kleineren und größeren Unterschiede im Schulalltag, die meine Zeit in Irland so besonders gemacht haben.

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Koala Bär

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