weltweiser · Bundestagsgebaeude

Staatlich geförderte Freiwilligendienste

EFD, IJFD, kulturweit, weltwärts

Freiwilligendienst: Kosten und Finanzierung

Viele angehende Freiwillige verbinden mit dem Begriff Freiwilligendienst eine falsche Vorstellung. Sie sind der Auffassung, ein solcher Dienst sei kostenlos durchführbar, da man sich nun einmal freiwillig und unentgeltlich für eine Sache einsetzt. Dies ist leider nicht richtig und es ist leicht nachvollziehbar, warum die Programme mit Kosten verbunden sind: Gerade Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern fehlen verständlicherweise die finanziellen Mittel, deutsche Freiwillige einzufliegen, ihnen Unterkunft und Verpflegung zu stellen und sie anschließend mehrere Tage lang einzuarbeiten.

Die Ausgaben für einen nicht geförderten Freiwilligendienst lassen sich schwer pauschalisieren. Realistischerweise sollten mindestens 2.000 bis 3.000 Euro als Gesamtausgaben für einen zwei- bis dreimonatigen Dienst einkalkuliert werden. Diverse deutsche Institutionen, genannt Entsendeorganisationen bzw. Austauschorganisationen, bieten kostenpflichtige Programme in verschiedenen Ländern an und sind bei der Organisation, Vermittlung und Vorbereitung des Dienstes behilflich.

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Staatlich geförderte Freiwilligendienste

EFD, IJFD, kulturweit, weltwärts

Freiwilligendienst: Kosten und Finanzierung

Viele angehende Freiwillige verbinden mit dem Begriff Freiwilligendienst eine falsche Vorstellung. Sie sind der Auffassung, ein solcher Dienst sei kostenlos durchführbar, da man sich nun einmal freiwillig und unentgeltlich für eine Sache einsetzt. Dies ist leider nicht richtig und es ist leicht nachvollziehbar, warum die Programme mit Kosten verbunden sind: Gerade Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern fehlen verständlicherweise die finanziellen Mittel, deutsche Freiwillige einzufliegen, ihnen Unterkunft und Verpflegung zu stellen und sie anschließend mehrere Tage lang einzuarbeiten.

Die Ausgaben für einen nicht geförderten Freiwilligendienst lassen sich schwer pauschalisieren. Realistischerweise sollten mindestens 2.000 bis 3.000 Euro als Gesamtausgaben für einen zwei- bis dreimonatigen Dienst einkalkuliert werden. Diverse deutsche Institutionen, genannt Entsendeorganisationen bzw. Austauschorganisationen, bieten kostenpflichtige Programme in verschiedenen Ländern an und sind bei der Organisation, Vermittlung und Vorbereitung des Dienstes behilflich.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Plant man seinen internationalen Freiwilligendienst frühzeitig, kann man sich für einen geförderten Platz bewerben, um die eigenen Kosten möglichst gering zu halten. Es gibt verschiedene Optionen im Bereich der so genannten geregelten Freiwilligendienste. Eine davon ist der 2011 eingeführte Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD). Der IJFD ist ein Auslandsdienst des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der diverse Möglichkeiten bietet, sich für sechs bis 18 Monate im Ausland zu engagieren. Das Ministerium fördert darüber hinaus auch weiterhin das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), welche nicht nur in Deutschland selbst, sondern – zumindest theoretisch – weltweit absolviert werden können. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden beim geförderten FSJ und FÖJ in der Regel voll übernommen, für die Reisekosten kommt der Freiwillige selbst auf. Da FSJ und FÖJ vom Internationalen Jugendfreiwilligendienst abgelöst werden, gibt es von Jahr zu Jahr weniger Plätze im FSJ und FÖJ.

Auf ähnliche Weise wie das FSJ und FÖJ fördert die Europäische Union den Europäischen Freiwilligendienst (EFD). Anders als der Name erahnen lässt, kann er ebenfalls auf der ganzen Welt und nicht nur im europäischen Ausland durchgeführt werden. Allerdings ist die Aussicht auf einen Projektplatz im außereuropäischen Ausland vergleichsweise gering. Im Falle des EFD werden die gesamten Kosten von der EU getragen.

Zur Jahreswende 2007/08 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das „weltwärts“-Programm ins Leben gerufen. Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, sich mit geringer finanzieller Selbstbeteiligung in Entwicklungsländern weltweit, vor allem in Lateinamerika und Afrika, als Freiwillige zu engagieren.

Seit 2009 gibt es den kulturellen Freiwilligendienst »kulturweit«. Die Deutsche UNESCO-Kommission führt als Träger in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt den Freiwilligendienst durch. Das Programm richtet sich an 18- bis 26-Jährige. Typische Einsatzfelder in Regionen wie Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa sind deutsche Schulen oder Außenstellen des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), des Goethe-Instituts oder des Deutschen Archäologischen Instituts. Jedes Jahr bietet »kulturweit« um die 400 Plätze für einen Freiwilligendienst im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik an.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Plant man seinen internationalen Freiwilligendienst frühzeitig, kann man sich für einen geförderten Platz bewerben, um die eigenen Kosten möglichst gering zu halten. Es gibt verschiedene Optionen im Bereich der so genannten geregelten Freiwilligendienste. Eine davon ist der 2011 eingeführte Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD). Der IJFD ist ein Auslandsdienst des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der diverse Möglichkeiten bietet, sich für sechs bis 18 Monate im Ausland zu engagieren. Das Ministerium fördert darüber hinaus auch weiterhin das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), welche nicht nur in Deutschland selbst, sondern – zumindest theoretisch – weltweit absolviert werden können. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden beim geförderten FSJ und FÖJ in der Regel voll übernommen, für die Reisekosten kommt der Freiwillige selbst auf. Da FSJ und FÖJ vom Internationalen Jugendfreiwilligendienst abgelöst werden, gibt es von Jahr zu Jahr weniger Plätze im FSJ und FÖJ.

Auf ähnliche Weise wie das FSJ und FÖJ fördert die Europäische Union den Europäischen Freiwilligendienst (EFD). Anders als der Name erahnen lässt, kann er ebenfalls auf der ganzen Welt und nicht nur im europäischen Ausland durchgeführt werden. Allerdings ist die Aussicht auf einen Projektplatz im außereuropäischen Ausland vergleichsweise gering. Im Falle des EFD werden die gesamten Kosten von der EU getragen.

Zur Jahreswende 2007/08 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das „weltwärts“-Programm ins Leben gerufen. Teilnehmer erhalten die Gelegenheit, sich mit geringer finanzieller Selbstbeteiligung in Entwicklungsländern weltweit, vor allem in Lateinamerika und Afrika, als Freiwillige zu engagieren.

Seit 2009 gibt es den kulturellen Freiwilligendienst »kulturweit«. Die Deutsche UNESCO-Kommission führt als Träger in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt den Freiwilligendienst durch. Das Programm richtet sich an 18- bis 26-Jährige. Typische Einsatzfelder in Regionen wie Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa sind deutsche Schulen oder Außenstellen des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD), des Goethe-Instituts oder des Deutschen Archäologischen Instituts. Jedes Jahr bietet »kulturweit« um die 400 Plätze für einen Freiwilligendienst im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik an.

Wie funktioniert die Bewerbung?

Die Bundesministerien (FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“) sowie die EU (EFD) arbeiten mit deutschen Entsendeorganisationen zusammen. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht sämtliche deutsche Entsendeorganisationen von den Bundesministerien und der EU für ihre Programme FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“ und EFD anerkannt sind. Somit muss man sich, am besten über die Homepages oder Broschüren der Programme FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“ und EFD, die Liste der jeweils anerkannten Entsendeorganisationen ansehen. Als Interessent bewirbt man sich um einen Platz in einem geförderten Projekt der selbst ausgewählten Entsendeorganisation.

Die Entsendeorganisationen bieten nicht nur geförderte Projektplätze an, sondern nicht selten auch reguläre nicht geförderte und somit kostenpflichtige Freiwilligendienste. Man muss sich also genau erkundigen, welche Projektplätze über die Programme der Bundesministerien bzw. der EU gefördert werden und welche nicht. Manchmal kann man sich als Interessent das Projekt zunächst nicht einmal selbst aussuchen, sondern kann sich bei der Entsendeorganisation „nur“ für einen Platz im geförderten Programm  (also FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“ oder EFD) bewerben. Das Projekt wird in diesem Fall erst später zugewiesen – in der Regel unter Berücksichtigung der Wünsche des Freiwilligen.

Für den kulturellen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts »kulturweit«, der ebenfalls finanziell gefördert wird, bewerben sich Interessenten statt über eine Entsendeorganisation direkt online.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass im Fall geförderter Freiwilligendienste die Entsendeorganisationen ihre zukünftigen Teilnehmer darum bitten, einen Spender- bzw. Unterstützerkreis aufzubauen, um auf diese Weise eine Selbstbeteiligung ihrer Teilnehmer zu erzielen bzw. finanzielle Mittel für das jeweilige Projekt zu generieren. Die Teilnehmer werden also gebeten, Gelder zu sammeln. Informationen darüber, wie das am besten funktioniert, sollte eine gute Entsendeorganisation bereitstellen können.

Tipp: Frühzeitig mit der Recherche und Planung beginnen!

Wie funktioniert die Bewerbung?

Die Bundesministerien (FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“) sowie die EU (EFD) arbeiten mit deutschen Entsendeorganisationen zusammen. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht sämtliche deutsche Entsendeorganisationen von den Bundesministerien und der EU für ihre Programme FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“ und EFD anerkannt sind. Somit muss man sich, am besten über die Homepages oder Broschüren der Programme FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“ und EFD, die Liste der jeweils anerkannten Entsendeorganisationen ansehen. Als Interessent bewirbt man sich um einen Platz in einem geförderten Projekt der selbst ausgewählten Entsendeorganisation.

Die Entsendeorganisationen bieten nicht nur geförderte Projektplätze an, sondern nicht selten auch reguläre nicht geförderte und somit kostenpflichtige Freiwilligendienste. Man muss sich also genau erkundigen, welche Projektplätze über die Programme der Bundesministerien bzw. der EU gefördert werden und welche nicht. Manchmal kann man sich als Interessent das Projekt zunächst nicht einmal selbst aussuchen, sondern kann sich bei der Entsendeorganisation „nur“ für einen Platz im geförderten Programm  (also FSJ, FÖJ, IJFD, „weltwärts“ oder EFD) bewerben. Das Projekt wird in diesem Fall erst später zugewiesen – in der Regel unter Berücksichtigung der Wünsche des Freiwilligen.

Für den kulturellen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts »kulturweit«, der ebenfalls finanziell gefördert wird, bewerben sich Interessenten statt über eine Entsendeorganisation direkt online.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass im Fall geförderter Freiwilligendienste die Entsendeorganisationen ihre zukünftigen Teilnehmer darum bitten, einen Spender- bzw. Unterstützerkreis aufzubauen, um auf diese Weise eine Selbstbeteiligung ihrer Teilnehmer zu erzielen bzw. finanzielle Mittel für das jeweilige Projekt zu generieren. Die Teilnehmer werden also gebeten, Gelder zu sammeln. Informationen darüber, wie das am besten funktioniert, sollte eine gute Entsendeorganisation bereitstellen können.

Tipp: Frühzeitig mit der Recherche und Planung beginnen!

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