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Freiwilligenarbeit

Ehrenamtliches Engagement im Ausland

Freiwillige helfen ehrenamtlich bei sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten mit. Internationale Freiwillige unterstützen die Mitarbeiter vor Ort, indem sie alltäglich anfallende Aufgaben übernehmen und sich mit ihren eigenen Ideen und Vorschlägen in die Projektarbeit einbringen. Oftmals entstehen durch die Arbeit Kontakte zu einheimischen Familien sowie zu anderen internationalen Freiwilligen. In der Regel ist man in Gemeinschaftsunterkünften im Projekt oder in Gastfamilien untergebracht.

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Ehrenamtliches Engagement im Ausland

Freiwillige helfen ehrenamtlich bei sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten mit. Internationale Freiwillige unterstützen die Mitarbeiter vor Ort, indem sie alltäglich anfallende Aufgaben übernehmen und sich mit ihren eigenen Ideen und Vorschlägen in die Projektarbeit einbringen. Oftmals entstehen durch die Arbeit Kontakte zu einheimischen Familien sowie zu anderen internationalen Freiwilligen. In der Regel ist man in Gemeinschaftsunterkünften im Projekt oder in Gastfamilien untergebracht.

Tipps & Infos zur Freiwilligenarbeit

Optionen, Organisation, Kosten…

weltweiser · drei Männer sitzen in einer bunt angemalten Autorikscha

Tipps & Infos zur Freiwilligenarbeit

Optionen, Organisation, Kosten…

weltweiser · drei Männer sitzen in einer bunt angemalten Autorikscha
  • Zeitpunkt und Dauer
  • Typische Gastländer
  • Kosten
  • Programmvarianten
  • Freiwilligenarbeit – mein Auslandsaufenthalt?

Wie lange dauert ein Freiwilligendienst?

Es gibt Freiwilligendienste, die nur wenige Wochen dauern, andere erstrecken sich über den Zeitraum von mehreren Monaten, einem Jahr oder sogar länger. Möchte man sich für einen finanziell geförderten Freiwilligendienst bewerben, sind Dauer und Ausreisezeitpunkt genau vorgeschrieben. Die Mehrzahl dieser Einsätze hat eine Dauer von sechs oder zwölf Monaten.

Wann ist ein Start als Freiwilliger möglich?

Erfahrungsgemäß beginnen die meisten Freiwilligen ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Sommer. Das ist der Zeitpunkt, zu dem viele Projekte neue Freiwillige suchen. Der Einstieg ist aber prinzipiell auch zu anderen Jahreszeiten möglich und mitunter vom Projekt im Gastland abhängig.

typische Zielregionen: Asien, Afrika und Lateinamerika

Einen Freiwilligendienst leisten junge Erwachsene in der Regel in Entwicklungs- und Schwellenländern vor allem in Lateinamerika, Afrika oder Asien. Angeboten werden Freiwilligendienste aber auch innerhalb Europas, z.B. in osteuropäischen Ländern. Vergleichsweise wenige Freiwillige arbeiten in Projekten in Industrienationen wie beispielsweise den USA oder Australien. Für diese Länder gibt es nur relativ wenige Angebote (insbesondere was die geförderten Dienste betrifft).

Wie teuer ist ein Freiwilligendienst?

Obwohl man sich ehrenamtlich und unentgeltlich für eine Sache einsetzt, sind Freiwilligendienste nicht kostenlos durchführbar. Für die An- und Abreise, Versicherung, Unterkunft und Verpflegung sowie ggf. einen Sprachkurs kommt man in der Regel selbst auf – allerdings gibt es Dienste, die finanziell bezuschusst werden.

Formal unterschieden wird zwischen den geförderten internationalen Freiwilligendiensten und den kostenpflichtigen, nicht geförderten, „ungeregelten“ Diensten. Letztgenannte Programme kann man seinen Wünschen und Vorstellungen entsprechend buchen: Man selbst bestimmt Einsatzbereich, Beginn und Dauer des Aufenthalts und lässt sich von der deutschen Entsendeorganisation in ein passendes Projekt vermitteln.

Geförderte Freiwilligendienste werden z.B. vom Bund oder der EU finanziell bezuschusst, wodurch sich die Programmkosten für den Teilnehmer reduzieren. Oft werden die Freiwilligen dazu aufgefordert, einen Spender- oder Unterstützerkreis aufzubauen und auf diesem Weg zusätzliche Gelder zu akquirieren. Wer sich für einen geförderten Dienst bewerben möchte, sollte frühzeitig mit der relativ aufwendigen und zeitintensiven Recherche beginnen. Geförderte Plätze sind sehr nachgefragt und die Bewerbungsfristen können weit vor dem geplanten Ausreisezeitraum liegen. Zudem ist Flexibilität gefragt, da sowohl der Programmbeginn als auch die Dauer vorgegeben sind und man zwar meist, aber nicht immer bestimmen kann, in welches spezifische Projekt es geht.

Welche Freiwilligendienst-Varianten gibt es?

Freiwilligendienste können diverse inhaltliche Ausrichtungen haben. Grob differenzieren lässt sich zwischen sozialen, ökologischen und kulturellen Arbeitsfeldern. Die Mehrheit der ehrenamtlich im Ausland tätigen jungen Erwachsenen engagiert sich im sozialen Bereich.

Soziale Freiwilligendienste

Eine Reihe an sozialen Projekten konzentriert sich auf das Wohlergehen von Kindern. Ehrenamtlich tätig werden kann man z.B. in Kinderheimen bzw. Waisenhäusern, in Straßenkinderprojekten oder in Schulen und Bildungseinrichtungen. Aber auch andere Projekte im Bereich der Entwicklungsarbeit oder Gesundheitsvorsorge können von Freiwilligen mitbetreut werden. So gibt es Freiwillige, die beim Aufbau einer Infrastruktur mit anpacken oder die Hilfsbedürftige wie alte, kranke oder behinderte Menschen betreuen.

Ökologische Freiwilligendienste

Wer sich im Bereich Natur und Umwelt engagieren möchte, hat im Rahmen eines ökologischen Freiwilligendienstes Gelegenheit dazu. Oft geht es um das Thema Tierschutz und -pflege. Zur Erhaltung der Landschaft werden zudem Einsätze in Nationalparks angeboten.

Kulturelle Freiwilligendienste

Immer mehr im weitesten Sinne kulturelle Projekte wecken das Interesse von Freiwilligen. Tätigkeitsfelder können Kulturzentren, Museen oder Gedenkstätten sein. Je nach Projektausrichtung ist ein Interesse an Geschichte und Politik von Vorteil.

Workcamps

Bei Workcamps handelt es sich um Kurzzeitfreiwilligendienste, die teilweise auch schon unter 18-Jährigen offenstehen. Zusammen mit anderen jungen Erwachsenen arbeitet man für ein paar Wochen während der Schulferien, zwischen Schulabschluss und dem Beginn der Ausbildung/des Studiums oder während der Semesterferien an einem Projekt im Ausland mit. Mehrheitlich handelt es sich um soziale, pädagogische, ökologische und kulturelle Projektbereiche. Es gibt jedoch weitere Ausrichtungen, die sich den vier genannten Kategorien nicht eindeutig zuordnen lassen. Wer z.B. erst einmal austesten möchte, ob ein langfristiger Freiwilligendienst das richtige Programm ist, hat über die Teilnahme an einem Workcamp Gelegenheit, in die Welt der Freiwilligendienste hineinzuschnuppern.

Freiwilligendienste für Menschen mit Fachwissen

Theoretische oder praktische Kenntnisse, die im Rahmen einer Ausbildung, eines Studiums oder im Berufsalltag erworben wurden, können sich positiv auf die Bewerbung um einen Freiwilligendienst auswirken. Es gibt sogar Freiwilligendienste die sich explizit z.B. an Medizinstudenten richten.

Freiwilligendiesnte für Senioren

Freiwilligendienste aller Art erfreuen sich seit geraumer Zeit mehr und mehr auch dem Zuspruch älterer Menschen. Dies hat dazu geführt, dass viele Organisationen, die Freiwillige entsenden, verstärkt Einsatzmöglichkeiten für Menschen ab 50 Jahren anbieten. Näher informieren kann man sich auf der SeniorenBildungsMesse.

Sind die Voraussetzungen erfüllt?

Die überwiegende Mehrheit der Projekte richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 Jahren bis Ende 20. Volljährigkeit wird also fast immer vorausgesetzt. Nicht jedes Projekt kommt für jeden potenziellen Freiwilligen infrage. Je nach Arbeitsfeld können bestimmte Vorkenntnisse erwünscht sein (z.B. Fremdsprachenkenntnisse oder fachliches Wissen im Bereich der Pädagogik oder Medizin).

Was man sonst noch wissen sollte

Ein Freiwilligendienst kann eine große Herausforderung darstellen. Gerade im Bereich sozialer Projekte wird man auf ungewohnte Umstände treffen und Menschen begegnen, denen es finanziell, physisch oder psychisch schlecht geht. Wahrscheinlich kann man sich anfangs noch nicht einmal ausreichend mit ihnen verständigen, da man ihre Sprache nicht spricht – und zugleich nicht erwarten darf, dass sie Englisch verstehen. Anpassungsbereitschaft ist gefragt. Gerade bei Freiwilligendiensten in Entwicklungs- und Schwellenländern ist der gewohnte Alltagskomfort selten gegeben. Man muss bereit sein, ggf. auf die tägliche Dusche, das Surfen im Internet oder eine abwechslungsreiche Ernährung zu verzichten.

Wahre Motivation, Einsatzbereitschaft und Überzeugung für die Sache zählen letztendlich zu den Grundvoraussetzungen eines jeden internationalen Freiwilligendienstes. Über ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse berichten Freiwillige im Stubenhocker. Die Zeitung für Auslandsaufenthalte.

  • Zeitpunkt und Dauer
  • Typische Gastländer
  • Kosten
  • Programmvarianten
  • Mein Auslandsaufenthalt?

Wie lange dauert ein Freiwilligendienst?

Es gibt Freiwilligendienste, die nur wenige Wochen dauern, andere erstrecken sich über den Zeitraum von mehreren Monaten, einem Jahr oder sogar länger. Möchte man sich für einen finanziell geförderten Freiwilligendienst bewerben, sind Dauer und Ausreisezeitpunkt genau vorgeschrieben. Die Mehrzahl dieser Einsätze hat eine Dauer von sechs oder zwölf Monaten.

Wann ist ein Start als Freiwilliger möglich?

Erfahrungsgemäß beginnen die meisten Freiwilligen ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Sommer. Das ist der Zeitpunkt, zu dem viele Projekte neue Freiwillige suchen. Der Einstieg ist aber prinzipiell auch zu anderen Jahreszeiten möglich und mitunter vom Projekt im Gastland abhängig.

typische Zielregionen: Asien, Afrika und Lateinamerika

Einen Freiwilligendienst leisten junge Erwachsene in der Regel in Entwicklungs- und Schwellenländern vor allem in Lateinamerika, Afrika oder Asien. Angeboten werden Freiwilligendienste aber auch innerhalb Europas, z.B. in osteuropäischen Ländern. Vergleichsweise wenige Freiwillige arbeiten in Projekten in Industrienationen wie beispielsweise den USA oder Australien. Für diese Länder gibt es nur relativ wenige Angebote (insbesondere was die geförderten Dienste betrifft).

Wie teuer ist ein Freiwilligendienst?

Obwohl man sich ehrenamtlich und unentgeltlich für eine Sache einsetzt, sind Freiwilligendienste nicht kostenlos durchführbar. Für die An- und Abreise, Versicherung, Unterkunft und Verpflegung sowie ggf. einen Sprachkurs kommt man in der Regel selbst auf – allerdings gibt es Dienste, die finanziell bezuschusst werden.

Formal unterschieden wird zwischen den geförderten internationalen Freiwilligendiensten und den kostenpflichtigen, nicht geförderten, „ungeregelten“ Diensten. Letztgenannte Programme kann man seinen Wünschen und Vorstellungen entsprechend buchen: Man selbst bestimmt Einsatzbereich, Beginn und Dauer des Aufenthalts und lässt sich von der deutschen Entsendeorganisation in ein passendes Projekt vermitteln.

Geförderte Freiwilligendienste werden z.B. vom Bund oder der EU finanziell bezuschusst, wodurch sich die Programmkosten für den Teilnehmer reduzieren. Oft werden die Freiwilligen dazu aufgefordert, einen Spender- oder Unterstützerkreis aufzubauen und auf diesem Weg zusätzliche Gelder zu akquirieren. Wer sich für einen geförderten Dienst bewerben möchte, sollte frühzeitig mit der relativ aufwendigen und zeitintensiven Recherche beginnen. Geförderte Plätze sind sehr nachgefragt und die Bewerbungsfristen können weit vor dem geplanten Ausreisezeitraum liegen. Zudem ist Flexibilität gefragt, da sowohl der Programmbeginn als auch die Dauer vorgegeben sind und man zwar meist, aber nicht immer bestimmen kann, in welches spezifische Projekt es geht.

Welche Freiwilligendienst-Varianten gibt es?

Freiwilligendienste können diverse inhaltliche Ausrichtungen haben. Grob differenzieren lässt sich zwischen sozialen, ökologischen und kulturellen Arbeitsfeldern. Die Mehrheit der ehrenamtlich im Ausland tätigen jungen Erwachsenen engagiert sich im sozialen Bereich.

Soziale Freiwilligendienste

Eine Reihe an sozialen Projekten konzentriert sich auf das Wohlergehen von Kindern. Ehrenamtlich tätig werden kann man z.B. in Kinderheimen bzw. Waisenhäusern, in Straßenkinderprojekten oder in Schulen und Bildungseinrichtungen. Aber auch andere Projekte im Bereich der Entwicklungsarbeit oder Gesundheitsvorsorge können von Freiwilligen mitbetreut werden. So gibt es Freiwillige, die beim Aufbau einer Infrastruktur mit anpacken oder die Hilfsbedürftige wie alte, kranke oder behinderte Menschen betreuen.

Ökologische Freiwilligendienste

Wer sich im Bereich Natur und Umwelt engagieren möchte, hat im Rahmen eines ökologischen Freiwilligendienstes Gelegenheit dazu. Oft geht es um das Thema Tierschutz und -pflege. Zur Erhaltung der Landschaft werden zudem Einsätze in Nationalparks angeboten.

Kulturelle Freiwilligendienste

Immer mehr im weitesten Sinne kulturelle Projekte wecken das Interesse von Freiwilligen. Tätigkeitsfelder können Kulturzentren, Museen oder Gedenkstätten sein. Je nach Projektausrichtung ist ein Interesse an Geschichte und Politik von Vorteil.

Workcamps

Bei Workcamps handelt es sich um Kurzzeitfreiwilligendienste, die teilweise auch schon unter 18-Jährigen offenstehen. Zusammen mit anderen jungen Erwachsenen arbeitet man für ein paar Wochen während der Schulferien, zwischen Schulabschluss und dem Beginn der Ausbildung/des Studiums oder während der Semesterferien an einem Projekt im Ausland mit. Mehrheitlich handelt es sich um soziale, pädagogische, ökologische und kulturelle Projektbereiche. Es gibt jedoch weitere Ausrichtungen, die sich den vier genannten Kategorien nicht eindeutig zuordnen lassen. Wer z.B. erst einmal austesten möchte, ob ein langfristiger Freiwilligendienst das richtige Programm ist, hat über die Teilnahme an einem Workcamp Gelegenheit, in die Welt der Freiwilligendienste hineinzuschnuppern.

Freiwilligendienste für Menschen mit Fachwissen

Theoretische oder praktische Kenntnisse, die im Rahmen einer Ausbildung, eines Studiums oder im Berufsalltag erworben wurden, können sich positiv auf die Bewerbung um einen Freiwilligendienst auswirken. Es gibt sogar Freiwilligendienste die sich explizit z.B. an Medizinstudenten richten.

Freiwilligendiesnte für Senioren

Freiwilligendienste aller Art erfreuen sich seit geraumer Zeit mehr und mehr auch dem Zuspruch älterer Menschen. Dies hat dazu geführt, dass viele Organisationen, die Freiwillige entsenden, verstärkt Einsatzmöglichkeiten für Menschen ab 50 Jahren anbieten. Näher informieren kann man sich auf der SeniorenBildungsMesse.

Sind die Voraussetzungen erfüllt?

Die überwiegende Mehrheit der Projekte richtet sich an junge Menschen im Alter von 18 Jahren bis Ende 20. Volljährigkeit wird also fast immer vorausgesetzt. Nicht jedes Projekt kommt für jeden potenziellen Freiwilligen infrage. Je nach Arbeitsfeld können bestimmte Vorkenntnisse erwünscht sein (z.B. Fremdsprachenkenntnisse oder fachliches Wissen im Bereich der Pädagogik oder Medizin).

Was man sonst noch wissen sollte

Ein Freiwilligendienst kann eine große Herausforderung darstellen. Gerade im Bereich sozialer Projekte wird man auf ungewohnte Umstände treffen und Menschen begegnen, denen es finanziell, physisch oder psychisch schlecht geht. Wahrscheinlich kann man sich anfangs noch nicht einmal ausreichend mit ihnen verständigen, da man ihre Sprache nicht spricht – und zugleich nicht erwarten darf, dass sie Englisch verstehen. Anpassungsbereitschaft ist gefragt. Gerade bei Freiwilligendiensten in Entwicklungs- und Schwellenländern ist der gewohnte Alltagskomfort selten gegeben. Man muss bereit sein, ggf. auf die tägliche Dusche, das Surfen im Internet oder eine abwechslungsreiche Ernährung zu verzichten.

Wahre Motivation, Einsatzbereitschaft und Überzeugung für die Sache zählen letztendlich zu den Grundvoraussetzungen eines jeden internationalen Freiwilligendienstes. Über ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse berichten Freiwillige im Stubenhocker. Die Zeitung für Auslandsaufenthalte.

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