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Sprachreisen

Sprachen lernen, wo sie gesprochen werden

Sprachreisen dienen der Vertiefung bzw. dem Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen durch Sprachunterricht und dem Kennenlernen von Kultur und Alltag des Gastlandes. Da der Sprachreisemarkt groß und vielfältig ist, unterscheiden sich die einzelnen Angebote in ihrer Ausrichtung und ihrem Rahmenprogramm zum Teil sehr voneinander. Die Mehrheit der angebotenen Sprachreisen verfolgt das Ziel, die bereits vorhandenen Sprachkenntnisse der Teilnehmer aufzufrischen bzw. zu verbessern. Es gibt jedoch auch Kursangebote für Anfänger, die eine neue Sprache erlernen möchten. Unterkommen kann man je nach Alter und Land bei einer Gastfamilie (oft auch zusammen mit einem anderen Gast), in einem Wohnheim, einem Internat, in einer Wohngemeinschaft oder einem Apartment. Seltener wird die Unterkunft in einem Hotel angeboten.

Vor der Planung einer Sprachreise empfiehlt es sich darüber nachzudenken, welches Ziel man verfolgt: Steht der Fremdsprachenerwerb im Vordergrund oder das Vergnügen und somit das Freizeitprogramm?

Tipps & Infos zu Sprachreisen

Optionen, Organisation, Kosten…

weltweiser · Passanten genießen auf öffentlichem Platz die Sonne
  • Zeitpunkt und Dauer
  • Typische Gastländer
  • Kosten
  • Programmvarianten
  • Sprachreise – mein Auslandsaufenthalt?

Welcher Zeitraum ist möglich?

Die große Mehrheit der Schülersprachreisen dauern zwei oder drei Wochen. Im Bereich der Erwachsenensprachreisen kann die Dauer variieren. Es gibt kurze Sprachreisen, z.B. für Berufstätige, aber auch mehrwöchige oder mehrmonatige Programme. Die Sprachkurse, die über mehrere Monate laufen, richten sich insbesondere an Abiturienten, die ein solch intensives Sprachstudium als Gap Year nutzen. Der Sprachreisemarkt ist äußerst vielfältig: Für jede Zielgruppe und (fast) jedes Bedürfnis gibt es ein passendes Sprachkurs-Programm.

Wann sollte es losgehen?

Schülersprachreisen werden vor allem während der Sommerferienzeit angeboten. Man findet aber durchaus auch Programme für die Oster- und Herbstferien.

Der Einstieg in einen Sprachkurs steht Teilnehmern an einer Erwachsenensprachreise das ganze Jahr über offen. Die meisten ausländischen Sprachschulen und Sprachinstitute nehmen immer montags, also zu Wochenbeginn, neue Sprachschüler auf. Reist man als Gruppe, sind die Termine der Sprachreise natürlich vorgegeben.

Sprachreisen-Favoriten: Großbritannien und Malta

Bei deutschen Kindern und Jugendlichen sind Großbritannien (vorrangig England) und Malta die mit Abstand beliebtesten Zielländer. Da die Anreise kurz und die Reisekosten vergleichsweise gering sind, zieht ein Großteil der deutschen Sprachschüler für kürzere Sprachreisen das europäische Ausland Zielen in Übersee vor. Möglich ist die Teilnahme an Sprachkursen jedoch genauso in den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland sowie in nicht-englischsprachigen Ländern. Wer einen längeren Sprachaufenthalt im Ausland plant, entscheidet sich häufig für ein Gastland außerhalb Europas.

Wie teuer ist eine Sprachreise?

Die Kosten lassen sich schwer beziffern, da sie von der Dauer, der Ausrichtung und Intensität des Kurses sowie dem Sprachreiseziel abhängig sind. Zudem macht es preislich einen Unterschied, ob man sich für die Unterbringung in einer Gastfamilie, in einem Wohnheim, einer WG oder einem Hotel entscheidet. Für eine „durchschnittliche“ Schülersprachreise in das klassische Zielland England liegen die Programmkosten (inkl. An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung) bei etwa 1.200 bis 1.800 Euro für zwei Wochen. Für längere Sprachreisen oder Sprachaufenthalte in Übersee müssen mehrere Tausend Euro Programmkosten einkalkuliert werden.

Klassische Schüler- und Erwachsenensprachreisen

Sprachreisen können sich in Bezug auf folgende Aspekte unterscheiden: Unterrichtsform, Zusammensetzung des Kurses und Kursniveau, Lehrpersonal, Anzahl der Wochenstunden, Kursinhalte und Rahmenprogramm. Die „klassische“ Sprachreise beinhaltet drei oder vier Unterrichtsstunden pro Tag plus Hausaufgaben und ein Freizeitprogramm, das sportliche oder kulturelle Aktivitäten und Ausflüge in die Umgebung oder in nahe gelegene Städte umfasst.

Unterschieden wird zwischen Einzel- und Gruppenunterricht. Einige Sprachreiseveranstalter bzw. Sprachinstitute bieten Privatstunden an – entweder anstelle von oder in Ergänzung zum Unterricht in der Gruppe. Einzelunterricht ist teurer, da der Lehrende nur einen Schüler betreut und somit intensiv auf die Bedürfnisse und Schwächen des Sprachkursabsolventen eingegangen werden kann. Beim Gruppenunterricht sollte darauf geachtet werden, dass die Zusammensetzung des Kurses bezüglich des Leistungsstands der Kursteilnehmer homogen ist. Wichtig ist zudem, dass die Teilnehmeranzahl überschaubar bleibt: Je weniger Sprachkursschüler, desto effektiver der Unterricht. Ein „Nationalitätenmix“ der Teilnehmer motiviert Sprachschüler, die Fremdsprache in den Pausen und in der Freizeit wirklich anzuwenden.

Sprachreisen mit spezieller Ausrichtung

Neben allgemeinen Sprachkursen, die oft als „Standardkurse“ bezeichnet werden, gibt es Unterrichtsangebote mit einer speziellen Ausrichtung. Als zukünftiger Abiturient kann man einen Kurs buchen, der gezielt auf das deutsche Abitur vorbereitet. Oder man entscheidet sich dazu, seine Sprachreise mit dem Erwerb eines offiziellen Sprachzertifikats wie dem IELTS, dem TOEFL, dem Cambridge Certificate oder dem Spanischzertifikat D.E.L.E abzuschließen. Einige Sprachkurse vermitteln den Teilnehmern Fachvokabular oder Geschäftssprache, wie z.B. Business English.

Demi-Pair als Alternative

Vor allem in Australien und Neuseeland werden so genannte Demi-Pair-Programme angeboten, die den regelmäßigen Besuch einer Sprachschule mit einem Au-Pair-Aufenthalt verbinden. Demi-Pairs arbeiten als Au-Pair in ihrer Gastfamilie, nehmen aber zugleich mehrmals die Woche an einem Sprachkurs teil, um ihre Fremdsprachenkenntnisse gezielt zu vertiefen. Mindestalter: 18 Jahre.

Homestay als Alternative

Die Bezeichnung „Homestay“ steht für „Familienaufenthalt“. Jugendliche erhalten die Gelegenheit, für ein paar Wochen das Leben und den Alltag einer Familie kennen zu lernen. Die Programme variieren je nach Land und Anbieter. Der klassische Homestay beschränkt sich auf den reinen Gastfamilienaufenthalt. Die Jugendlichen nehmen an den Familienaktivitäten teil, müssen sich zugleich aber darüber bewusst sein, dass die Familien ihrem Alltag nachgehen und somit nicht den ganzen Tag für sie da sind. Als Familienmitglied auf Zeit wird von den Jugendlichen erwartet, dass sie sich auch eigenständig beschäftigen können, sich an Familienregeln halten und ggf. kleinere Arbeiten im Haushalt übernehmen. Die Kurzaufenthalte dauern zwischen zwei und vier Wochen, es werden jedoch vereinzelt kürzere oder längere Familienaufenthalte angeboten. Übrigens gibt es auch Homestay-Aufenthalte für Erwachsene.

Jugendbegegnungen als Alternative

Bei einer internationalen Jugendbegegnung, vereinzelt auch Jugendaustausch genannt, treffen sich junge Menschen aus mehreren Ländern. Die meist ein- bis dreiwöchigen Begegnungen richten sich an Teenager und junge Erwachsene bis Mitte 20. Der kulturelle und gedankliche Austausch steht im Vordergrund und der Aspekt der erlebten Völkerverständigung spielt eine große Rolle. Die Fremdsprache wird also nicht gezielt aufgefrischt, sondern im Umgang miteinander angewendet. Ziel einer Jugendbegegnung: Mögliche Vorurteile sollen abgebaut und gegenseitige Anerkennung gefördert werden. Da dies auf den verschiedensten Ebenen realisiert werden kann, gibt es eine große Vielfalt und diverse Umsetzungen internationaler Jugendbegegnungen.

Sprachreisen für Senioren

Die meisten Anbieter für Fremdsprachenkurse haben sich auf die unterschiedlichen Ansprüche und Bedürfnisse von Älteren eingestellt und bieten dementsprechend speziell zugeschnittene Kurse für die Zielgruppe 50+ an. Näher informieren kann man sich auf der Seniorenbildungsmesse SEBi.

Sind die Voraussetzungen erfüllt?

Um an einer Sprachreise oder einem allgemein ausgerichteten Sprachkurs teilnehmen zu können, muss man keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Zu Beginn des Sprachkurses findet üblicherweise ein Einstufungstest statt. So wird gewährleistet, dass die Teilnehmer einer Lerngruppe ein vergleichbares Sprachniveau haben. Natürlich kann man sich nur für Sprachreisen anmelden, die sich an die eigene Altersgruppe richten. Aber das versteht sich ja von selbst.

Strebt man an, den Sprachkurs mit einem offiziellen Sprachzertifikat wie z.B. dem IELTS oder TOEFL abzuschließen oder handelt es sich um einen Sprachkurs, der fachspezifisch angelegt ist oder der auf ein Hochschulstudium im Ausland vorbereitet, dann ist es üblich, dass man im Rahmen der Anmeldung bereits ein festgelegtes Fremdsprachenniveau nachweisen muss. So wird sichergestellt, dass man erfolgreich „mithalten“ kann.

Was man sonst noch wissen sollte

Schülersprachreisen dienen zum einen natürlich der Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse. Darüber hinaus können sie Jugendlichen aber auch als Ansporn dienen, in der Schule zukünftig mehr Engagement zu zeigen, wenn es z.B. um das Vokabelpauken geht. Das aktive Erleben und praktische Anwenden einer Fremdsprache in dem Umfeld, in dem sie gesprochen wird, kann motivierend wirken. Für viele Jugendliche ist eine Sprachreise jedoch noch mehr: Für manche Schüler ist es der erste Urlaub ohne Eltern, sie lernen selbstständiger zu werden. Andere Jugendliche finden Gefallen am Auslandsaufenthalt und werden über eine Feriensprachreise an das Thema mehrmonatiger Schüleraustausch herangeführt.

Ab 18 Jahren lassen sich Sprachaufenthalte mit vielen Programmen wie z.B. Au-Pair, Praktika, Freiwilligendiensten oder Work and Travel kombinieren. Man kann selbst festlegen, welche Dauer und Intensität der Sprachkurs haben soll. Manchen dient ein Sprachaufenthalt im Ausland der Vorbereitung auf ein Studium oder der gezielten Weiterqualifizierung fürs Berufsleben.

Über ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse berichten Sprachreise-Teilnehmer im der Stubenhocker. Die Zeitung für Auslandsaufenthalte.

  • Zeitpunkt und Dauer
  • Typische Gastländer
  • Kosten
  • Programmvarianten
  • Mein Auslandsaufenthalt?

Welcher Zeitraum ist möglich?

Die große Mehrheit der Schülersprachreisen dauern zwei oder drei Wochen. Im Bereich der Erwachsenensprachreisen kann die Dauer variieren. Es gibt kurze Sprachreisen, z.B. für Berufstätige, aber auch mehrwöchige oder mehrmonatige Programme. Die Sprachkurse, die über mehrere Monate laufen, richten sich insbesondere an Abiturienten, die ein solch intensives Sprachstudium als Gap Year nutzen. Der Sprachreisemarkt ist äußerst vielfältig: Für jede Zielgruppe und (fast) jedes Bedürfnis gibt es ein passendes Sprachkurs-Programm.

Wann sollte es losgehen?

Schülersprachreisen werden vor allem während der Sommerferienzeit angeboten. Man findet aber durchaus auch Programme für die Oster- und Herbstferien.

Der Einstieg in einen Sprachkurs steht Teilnehmern an einer Erwachsenensprachreise das ganze Jahr über offen. Die meisten ausländischen Sprachschulen und Sprachinstitute nehmen immer montags, also zu Wochenbeginn, neue Sprachschüler auf. Reist man als Gruppe, sind die Termine der Sprachreise natürlich vorgegeben.

Sprachreisen-Favoriten: Großbritannien und Malta

Bei deutschen Kindern und Jugendlichen sind Großbritannien (vorrangig England) und Malta die mit Abstand beliebtesten Zielländer. Da die Anreise kurz und die Reisekosten vergleichsweise gering sind, zieht ein Großteil der deutschen Sprachschüler für kürzere Sprachreisen das europäische Ausland Zielen in Übersee vor. Möglich ist die Teilnahme an Sprachkursen jedoch genauso in den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland sowie in nicht-englischsprachigen Ländern. Wer einen längeren Sprachaufenthalt im Ausland plant, entscheidet sich häufig für ein Gastland außerhalb Europas.

Wie teuer ist eine Sprachreise?

Die Kosten lassen sich schwer beziffern, da sie von der Dauer, der Ausrichtung und Intensität des Kurses sowie dem Sprachreiseziel abhängig sind. Zudem macht es preislich einen Unterschied, ob man sich für die Unterbringung in einer Gastfamilie, in einem Wohnheim, einer WG oder einem Hotel entscheidet. Für eine „durchschnittliche“ Schülersprachreise in das klassische Zielland England liegen die Programmkosten (inkl. An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung) bei etwa 1.200 bis 1.800 Euro für zwei Wochen. Für längere Sprachreisen oder Sprachaufenthalte in Übersee müssen mehrere Tausend Euro Programmkosten einkalkuliert werden.

Klassische Schüler- und Erwachsenensprachreisen

Sprachreisen können sich in Bezug auf folgende Aspekte unterscheiden: Unterrichtsform, Zusammensetzung des Kurses und Kursniveau, Lehrpersonal, Anzahl der Wochenstunden, Kursinhalte und Rahmenprogramm. Die „klassische“ Sprachreise beinhaltet drei oder vier Unterrichtsstunden pro Tag plus Hausaufgaben und ein Freizeitprogramm, das sportliche oder kulturelle Aktivitäten und Ausflüge in die Umgebung oder in nahe gelegene Städte umfasst.

Unterschieden wird zwischen Einzel- und Gruppenunterricht. Einige Sprachreiseveranstalter bzw. Sprachinstitute bieten Privatstunden an – entweder anstelle von oder in Ergänzung zum Unterricht in der Gruppe. Einzelunterricht ist teurer, da der Lehrende nur einen Schüler betreut und somit intensiv auf die Bedürfnisse und Schwächen des Sprachkursabsolventen eingegangen werden kann. Beim Gruppenunterricht sollte darauf geachtet werden, dass die Zusammensetzung des Kurses bezüglich des Leistungsstands der Kursteilnehmer homogen ist. Wichtig ist zudem, dass die Teilnehmeranzahl überschaubar bleibt: Je weniger Sprachkursschüler, desto effektiver der Unterricht. Ein „Nationalitätenmix“ der Teilnehmer motiviert Sprachschüler, die Fremdsprache in den Pausen und in der Freizeit wirklich anzuwenden.

Sprachreisen mit spezieller Ausrichtung

Neben allgemeinen Sprachkursen, die oft als „Standardkurse“ bezeichnet werden, gibt es Unterrichtsangebote mit einer speziellen Ausrichtung. Als zukünftiger Abiturient kann man einen Kurs buchen, der gezielt auf das deutsche Abitur vorbereitet. Oder man entscheidet sich dazu, seine Sprachreise mit dem Erwerb eines offiziellen Sprachzertifikats wie dem IELTS, dem TOEFL, dem Cambridge Certificate oder dem Spanischzertifikat D.E.L.E abzuschließen. Einige Sprachkurse vermitteln den Teilnehmern Fachvokabular oder Geschäftssprache, wie z.B. Business English.

Demi-Pair als Alternative

Vor allem in Australien und Neuseeland werden so genannte Demi-Pair-Programme angeboten, die den regelmäßigen Besuch einer Sprachschule mit einem Au-Pair-Aufenthalt verbinden. Demi-Pairs arbeiten als Au-Pair in ihrer Gastfamilie, nehmen aber zugleich mehrmals die Woche an einem Sprachkurs teil, um ihre Fremdsprachenkenntnisse gezielt zu vertiefen. Mindestalter: 18 Jahre.

Homestay als Alternative

Die Bezeichnung „Homestay“ steht für „Familienaufenthalt“. Jugendliche erhalten die Gelegenheit, für ein paar Wochen das Leben und den Alltag einer Familie kennen zu lernen. Die Programme variieren je nach Land und Anbieter. Der klassische Homestay beschränkt sich auf den reinen Gastfamilienaufenthalt. Die Jugendlichen nehmen an den Familienaktivitäten teil, müssen sich zugleich aber darüber bewusst sein, dass die Familien ihrem Alltag nachgehen und somit nicht den ganzen Tag für sie da sind. Als Familienmitglied auf Zeit wird von den Jugendlichen erwartet, dass sie sich auch eigenständig beschäftigen können, sich an Familienregeln halten und ggf. kleinere Arbeiten im Haushalt übernehmen. Die Kurzaufenthalte dauern zwischen zwei und vier Wochen, es werden jedoch vereinzelt kürzere oder längere Familienaufenthalte angeboten. Übrigens gibt es auch Homestay-Aufenthalte für Erwachsene.

Jugendbegegnungen als Alternative

Bei einer internationalen Jugendbegegnung, vereinzelt auch Jugendaustausch genannt, treffen sich junge Menschen aus mehreren Ländern. Die meist ein- bis dreiwöchigen Begegnungen richten sich an Teenager und junge Erwachsene bis Mitte 20. Der kulturelle und gedankliche Austausch steht im Vordergrund und der Aspekt der erlebten Völkerverständigung spielt eine große Rolle. Die Fremdsprache wird also nicht gezielt aufgefrischt, sondern im Umgang miteinander angewendet. Ziel einer Jugendbegegnung: Mögliche Vorurteile sollen abgebaut und gegenseitige Anerkennung gefördert werden. Da dies auf den verschiedensten Ebenen realisiert werden kann, gibt es eine große Vielfalt und diverse Umsetzungen internationaler Jugendbegegnungen.

Sprachreisen für Senioren

Die meisten Anbieter für Fremdsprachenkurse haben sich auf die unterschiedlichen Ansprüche und Bedürfnisse von Älteren eingestellt und bieten dementsprechend speziell zugeschnittene Kurse für die Zielgruppe 50+ an. Näher informieren kann man sich auf der Seniorenbildungsmesse SEBi.

Sind die Voraussetzungen erfüllt?

Um an einer Sprachreise oder einem allgemein ausgerichteten Sprachkurs teilnehmen zu können, muss man keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Zu Beginn des Sprachkurses findet üblicherweise ein Einstufungstest statt. So wird gewährleistet, dass die Teilnehmer einer Lerngruppe ein vergleichbares Sprachniveau haben. Natürlich kann man sich nur für Sprachreisen anmelden, die sich an die eigene Altersgruppe richten. Aber das versteht sich ja von selbst.

Strebt man an, den Sprachkurs mit einem offiziellen Sprachzertifikat wie z.B. dem IELTS oder TOEFL abzuschließen oder handelt es sich um einen Sprachkurs, der fachspezifisch angelegt ist oder der auf ein Hochschulstudium im Ausland vorbereitet, dann ist es üblich, dass man im Rahmen der Anmeldung bereits ein festgelegtes Fremdsprachenniveau nachweisen muss. So wird sichergestellt, dass man erfolgreich „mithalten“ kann.

Was man sonst noch wissen sollte

Schülersprachreisen dienen zum einen natürlich der Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse. Darüber hinaus können sie Jugendlichen aber auch als Ansporn dienen, in der Schule zukünftig mehr Engagement zu zeigen, wenn es z.B. um das Vokabelpauken geht. Das aktive Erleben und praktische Anwenden einer Fremdsprache in dem Umfeld, in dem sie gesprochen wird, kann motivierend wirken. Für viele Jugendliche ist eine Sprachreise jedoch noch mehr: Für manche Schüler ist es der erste Urlaub ohne Eltern, sie lernen selbstständiger zu werden. Andere Jugendliche finden Gefallen am Auslandsaufenthalt und werden über eine Feriensprachreise an das Thema mehrmonatiger Schüleraustausch herangeführt.

Ab 18 Jahren lassen sich Sprachaufenthalte mit vielen Programmen wie z.B. Au-Pair, Praktika, Freiwilligendiensten oder Work and Travel kombinieren. Man kann selbst festlegen, welche Dauer und Intensität der Sprachkurs haben soll. Manchen dient ein Sprachaufenthalt im Ausland der Vorbereitung auf ein Studium oder der gezielten Weiterqualifizierung fürs Berufsleben.

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